FAZ App fürs iPad

3. Mai 2011

Seit ein paar Tagen habe ich die app der FAZ auf meinem iPad. Zeit für ein kurzes Resümee.

Nach dem Start der App sieht man waagerecht nebeneinander angeordnet die zur Verfügung stehenden Ausgaben der Zeitung. Jeweils die obere Hälfte der Titelseite wird als kleines Bild dargestellt. Es gibt keinerlei Informationen zum Inhalt der Ausgabe. Da die ersten 14 Tage kostenlos sind, kein grosses Problem, später kauft man aber ohne zu wissen, was drinsteht.

Fast regelmäßig gibt es abends, wenn die neue Ausgabe verfügbar ist und morgens zur Frühstückszeit beim Start der App Fehlermeldungen, weil offensichtlich der Server überlastet ist und keine Verbindungen mehr annimmt. Die aktuelle Ausgabe zu bekommen ist damit ein Glücksspiel.

Die Zeitung selber wird in ihrem Original-Layout dargestellt, ist also nicht ohne zoomen lesbar. Zusätzlich gibt es eine reine Textansicht, deren Vorhandensein aber nirgendwo erläutert wird. Am linken Rand sind zur Navigation einige Symbole dargestellt. Deren Zweck erschliesst sich aber nicht. Eine Hilfe gibt es nicht. Da ist ausprobieren angesagt.

Das Inhaltsverzeichnis ist eine einfache Darstellung der einzelnen Zeitungsseiten mit kleinen Vorschaubildern. Es gibt zusätzlich eine Seitenwahl, der Form „1. Seite Politik“.

Interaktive Möglichkeiten, z.B. zum Kommentieren vom Artikeln oder Empfehlungen an Freunde via Email, Facebook, Twitter o.ä. gibt es gar nicht. Ein Support-Kontakt fehlt auch komplett.

Fazit: Uninspiriert, schlechte Bedienung, nur ein weiterer, etwas aufgemotzter PDF-Reader. Schade.

Da gibt es doch tatsächlich eine iPhone/iPad-App, mit der man die aktuelle Spiegel-Bestsellerliste anzeigen kann. Kostet 0,79€. Aber wozu bitte? Die Liste hängt in jeder Buchhandlung, es gibt Aie online. Wenn man mit der App gleich direkt die Bücher als eBook kaufen könnte. Nein, es gibt nur eine Suchfunktion für die nächste Buchhandlung.

Warum verarschen die deutschen Verlage uns Kunden so? Hab jetzt seit einem Jahr ein iPad, und ich hätte schon viele Male gerne ein Buch, was mich interessiert, als eBook gekauft. Entweder gibt es das gar nicht, oder in den sehr seltenen Fällen wo doch, soll es genauso viel kosten, die ein gebundenes Exemplar aus toten Bäumen. Ich hab dann meist gar nichts gekauft, auch die Papierausgabe nicht.

Da tut sich ein grosser Markt auf, und hier in Deutschland sind die allermeisten Verlage nicht flexibel genug, sich darauf einzustellen. Und lassen sich so die Chance entgehen, da mitzuspielen, wo in Zukunft die allermeisten Menschen Medien konsumieren.

Test vom iPad

19. März 2011

Nach langer Zeit mal wieder einen Blick auf die WordPress-App fürs iPad geworfen. Inzwischen ist das Ding ja sogar brauchbar.

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Nicht ganz so gut finde ich, das die Textansicht wohl eine HTML-Source-Ansicht ist. Immerhin gibt es einen Preview, der hat zwar nichts mit dem Blog-Theme zu tun, ist aber besser als nichts.

Nachtrag: Es fehlt auch definitiv eine einfache Möglichkeit, direkt das Blog im Browser anzuzeigen, damit man kontrollieren kann, wir CAS gerade gelistete aussieht.

WordPress iPad App

29. Mai 2010

Gerade mal die iPad App von WordPress installiert. Ganz brauchbar, aber sehr simpel. So sieht das aus, wenn man einen Blogeintrag verfasst.

Aber z.B nicht mal einen Link, um das eigene Blog im Safari anzuzeigen. 😦

iPad

28. Mai 2010

Gestern um ca 9 war es soweit. Der Paketbote von TNT brachte ein unscheinbares Paket, abgeschickt vor einigen Tagen in Shenzhen, China. Inhalt mein iPad. stev Jobs meint ja, das Ding sei magisch. Er hat recht, es zieht auf magische Weise Leute an. Ich hatte das Paket nicht mal offen, da Standen schon drei Kollegen im Büro. Und der Flurfunk funktioniert wie immer reibungslos. Das hat sich dermaßen schnell rumgesprochen.

Erst abends zu Hause bin ich dann dazu gekommen, intensiv damit rumzuspielen. Erstes Fazit: Schick, schnell, einfach.