Jetzt benutze ich Vista schon seit der ersten Vorabversion, die offiziell zu bekommen war (und bin inzwischen auf Win7 gewechselt), aber dieses Feature kannte ich noch nicht:

Wenn man den sich gerade einschaltenden Screensaver z.B. durch eine Mausbewegung sofort wieder ausschaltet und das zweimal hintereinander macht, verdoppelt Windows automatisch den Timeout. Beispiel:

  1. Screensaver schaltet sich nach 5 Minuten ein.
  2. Man bewegt die Maus oder drückt eine Taste um in sofort nach dem Einschalten wieder loszuwerden, vielleicht weil man gerade was längeres liest.
  3. Nach weiteren 5 Minuten schaltet er sich wieder ein und man schließt ihn sofort wieder.
  4. Jetzt schaltet Windows ihn erst nach der doppelten Zeit (hier 10 Minuten) ein.
  5. Schließt man ihn beim nächsten Einschalten (nach 10 Minuten) wieder sofort, verdoppelt sich der Timeout auf 20 Minuten

Nett. Laut Raymond Chen lässt sich das ausschalten. In Windows 7 fehlt die von ihm erwähnte Option “Adaptive Display” in den Energiespar-Einstellungen. Die entsprechende Gruppenrichtlinie gibt es allerdings.

Heute konnte man für wenige Minuten Windows 7 Home Premium für 49,95€ vorbestellen. Hätte es zwar zeitlich geschafft, aber ist leider wenig attraktiv. Ich schätze es sehr, das die Schrifterkennung meines Tablet-PCs sich von Deutsch auf Englisch umschalten lässt. Das geht aber nur bei Windows 7 Ultimate. Bitlocker fehlt bei Home Premium auch.

zu Hause fürs Mediacenter reicht Home Premium auch nicht, weil man sich nicht per Remote Desktop einloggen kann, was hin und wieder mal nützlich ist zum administrieren.

Nicht mal die vergünstigte Home Premium für 49,95€ und ein späteres “Anytime Upgrade” auf Ultimate lohnt. Da ist die Systembuilder-Version von Windows 7 Ultimate günstiger, geht man davon aus, das der Preis der OEM-Version in etwa dem Vista-Preis entspricht.

Schade.

File in use

28. Juni 2009

Das ist nett. Anstatt, wie in älteren Windows-Versionen nur zu sagen, das eine Datei in Benutzung ist, sagt Windows 7 auch, wer den Finger drauf hat:

image

Praktisch. Da braucht man nicht mehr umständlich mit dem Process-Explorer nachschauen, wer der Übeltäter ist.