Gott der Woche

30. Mai 2010

Die Zeit hat ja seit einigen Wochen eine Rubrik „Glauben und Zweifeln“, bei deren Einführung ich mir kurz überlegt hatte, mein Abo zu kündigen. Hab es dann aber doch gelassen, weil ich wegen einer Seite befürchteter religiöser Propaganda nicht auf den Rest verzichten möchte. In dieser Woche liest man dort unter anderen ein paar Zeilen über Aton, überschrieben mit „Gott der Woche“.

„Gott der Woche“, drei Worte, die die Absurdität des Glaubens kaum deutlicher machen könnten. Fast jede Kultur auf unserem Planeten hatte und hat Schöpfungsmythen und die Vorstellung des Einflusses übernatürlicher Wesen auf das eigene Leben. Die plausibelste Erklärung dafür ist immer noch, das wir Menschen uns das jeweils ausgedacht haben, Hirngespinste auf der Suche nach Antworten.

Ob die Zeit diese Assoziation bei „Gott der Woche“ erwartet hat?

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WordPress iPad App

29. Mai 2010

Gerade mal die iPad App von WordPress installiert. Ganz brauchbar, aber sehr simpel. So sieht das aus, wenn man einen Blogeintrag verfasst.

Aber z.B nicht mal einen Link, um das eigene Blog im Safari anzuzeigen. 😦

iPad

28. Mai 2010

Gestern um ca 9 war es soweit. Der Paketbote von TNT brachte ein unscheinbares Paket, abgeschickt vor einigen Tagen in Shenzhen, China. Inhalt mein iPad. stev Jobs meint ja, das Ding sei magisch. Er hat recht, es zieht auf magische Weise Leute an. Ich hatte das Paket nicht mal offen, da Standen schon drei Kollegen im Büro. Und der Flurfunk funktioniert wie immer reibungslos. Das hat sich dermaßen schnell rumgesprochen.

Erst abends zu Hause bin ich dann dazu gekommen, intensiv damit rumzuspielen. Erstes Fazit: Schick, schnell, einfach.

Twitter

19. Mai 2010

So, Twitters eigene iPhone App (ex Tweetie) ist raus und schon installiert. Bisher hatte ich die freie Twitterific-Version. Mal sehen, was besser ist.

Philip Pullman, bekannt durch seine “The Dark Materials” Trilogie, antwortet einem Zuhörer, der den Titel seines neuen Buchs anstößig findet.

Ja, es war schockierend, so etwas zu sagen und ich wusste, das es schockierend war. Aber niemand hat das Recht sein Leben zu verbringen, ohne geschockt zu sein, niemand hat das Recht sein leben zu leben, ohne beleidigt zu werden. Niemand muss das Buch lesen, niemand muss es mitnehmen, niemand muss es öffnen, und wenn man es öffnet und liest, muss man es nicht mögen. Und wenn Sie es lesen und nicht mögen, brauchen sie nicht still zu bleiben. Sie können mir schreiben, sich beschweren. Sie können dem Verleger schreiben, den Zeitungen, sie können ein eigenes Buch schreiben. Sie können all dies tun, aber dort enden Ihre Rechte. Niemand hat das Recht, mir zu verbieten, diesen Buch zu schreiben, niemand hat das Recht, seine Veröffentlichung zu verhindern, einen Verkauf, Kauf oder das das man es liest. Und das ist alles, was ich zu dem Thema zu sagen habe.

So ist es. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Erinnert sich noch jemand an den Aufruhr im Blätterwald zum Thema Tagesschau iPhone-App? Die FDP hat inzwischen bei der EU-Kommission nachgefragt. Die alles andere als ausgewogene Berichterstattung in den deutschen Medien hat Stefan Niggemeier dokumentiert:

Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten

Inzwischen ist man offensichtlich deutlich besser informiert, wenn man sich abseits klassischer Medien bedient.

Deprimierend

11. April 2010

Beim Zappen durch die TV-Programme gerade gesehen, das heute wieder viele Kinder zur Erstkommunion gegangen wurden. Das ist, überspitzt formuliert das sichtbare Ende einer erfolgreichen Gehirnwäsche.

Sie bekommen zum ersten Mal einen Keks, der durch ein Ritual zum wahren Leib und wahren Blut des Erlösers Christus gworden ist. So ein Schwachsinn. Ich wünsche allen, die das heute mitgemacht haben, das sie bald anfangen, diesen Blödsinn kritisch zu hinterfragen.