Karel

15. Juli 2009

In Österreich hat die Buskampagne ähnliche Schwierigkeiten wie bei uns. In Wien soll es jetzt wohl Plakate geben, statt Werbung auf Bussen. Diesen Spruch hätte sich auch die deutsche Kampagne aussuchen sollen:

"Gott ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein tschechischer Schlagersänger. Entspann dich. Er wird dir nichts tun"

Wäre auch ein Klasse T-Shirt-Spruch 🙂

Advertisements

Daniel Radcliffe

6. Juli 2009

Daniel Radcliffe, der in wenigen Tagen wieder als Harry Potter im Kino zu sehen ist, hat in einem Interview gesagt, er sei Atheist:

“I’m an atheist, but I’m very relaxed about it. I don’t preach my atheism, but I have a huge amount of respect for people like Richard Dawkins who do. Anything he does on television, I will watch.”

(Gefunden bei Astrodicticum Simplex)

Das ist einerseits nicht weiter bemerkenswert, insbesondere hier bei uns. Es gibt viele, denen der religiöse Unsinn einfach egal ist. Irgendwer hat aber mal gesagt (ich weiss leider nicht mehr wer), es sei in den USA schlimmer sich als Atheist zu outen, denn als schwul. Insofern ist das schon mutig, als Prominenter sowas öffentlich zu sagen. Ob’s Radcliffe und dem neuen Film aber wirklich schadet? Die religiösen Fundamentalisten lehnen ihn eh schon ab.

Inzwischen ist mir das Thema auch nicht mehr egal. Die Kirchen haben großen Einfluss, der sich auf die gesamte Gesellschaft auswirkt. Wer die Diskussionen z.B. um Abtreibungen, Stammzellenforschung oder die Patientenverfügung verfolgt hat, weiss, wie weit sich Kirchen auch in das Leben von anders- oder Nichtgläubigen einmischen. Oder man denke an die hessische Kultusministerin Karin Wolf, die im Biologieunterricht biblische Schöpfungsgeschichte gelehrt haben wollte.

Und wie sagt Richard Dawkins so treffend: “Wir sind alle Atheisten bezogen auf die meisten Götter, an die die Menschheit jemals geglaubt hat. Einige von uns gehen lediglich einen Schritt weiter”