Der übliche Wahnsinn…

14. Oktober 2009

…katholischer Christen: http://brightsblog.wordpress.com/2009/10/14/das-bose-ist-schwul-und-geschlechtssensibel/ Die sehen, wie immer mehr Menschen ihre Märchen nicht mehr glauben und der Ton wird radikaler:

Die gegenwärtige „Angriffswelle des Bösen“ richte sich vor allem gegen die Schöpfungsordnung Gottes. Beispiele dafür seien die Homosexualitäts-Bewegung und die Ideologie des Gender Mainstreaming,[…]

Nicht wirklich neu, aber ich habe den Eindruck, das die offene Intoleranz der Kirche allgemein zunimmt. Bemerkenswert ist auch das hier:

Laun warnte ferner vor einem zunehmenden staatlichen Einfluss auf die Kindererziehung, etwa durch Kindergärten und den Sexualkundeunterricht. Hier erliege der Staat der Versuchung der Kompetenzüberschreitung und wolle die Kinder „in die Hand kriegen, um sie nach seinem Bild zu formen“.

Er wirft dem Staat vor, was die Kirche seit Jahrhunderten tut. Unser Staat tut im Gegenteil viel zu wenig, um seine Kinder vor religiöser Indoktrination zu schützen. Und das wird sich mit Pastorentocher Merkel im Kanzleramt auch so bald nicht ändern.

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Letztens sind im Jemen zwei Frauen umgebracht worden. Nun wehrt sich Günter Nooke (CDU), Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung dagegen, das den Frauen in der aktuell in den Medien geführten Diskussion vorgeworfen wird, sie hätten missioniert und seien deshalb selber schuld. Natürlich darf und muss man den Frauen genau das vorwerfen. Auch wenn es ein allgemeingültiges Menschrecht ist, an Götter, Spaghetti Monster, die Zahnfee oder andere übernatürliche Wesen zu glauben, und es richtig ist, das niemand deswegen Nachteile erleiden darf, ist es doch Fakt, das nicht alle Menschen so tolerant sind. Ich will das nicht verharmlosen, wer zwei Leute umbringt, begeht ein schweres Verbrechen und gehört verurteilt und eingesperrt. Wenn man aber leichtfertig in ein Land reist, in dem Gewalt an Touristen nicht selten ist, und in dem Toleranz gegenüber Andersgläubigen nicht sehr verbreitet ist, dann darf man nicht die Schuld komplett auf andere schieben.

Es gibt einen alten Spruch, der man hin und wieder in Fahrschulen zu hören bekommt: “Und auf seinem Grabstein stand: Er hatte Vorfahrt”.