Die Frau ist ja sowas von ahnungslos. Da sagt unsere Familienministerin in einem Radiointerview:

Das oberste Ziel muss sein, die Täter zu stellen. Das ist Polizeiarbeit. Und das zweite entscheidende Ziel muss sein, die Quelle zu löschen auf dem Server, wo sie sind. Aber da stößt man Grenzen, wenn der Server z.B in Indien steht. Ein Land, das keinerlei Ächtung von Kinderpornografie hat. Da können sie nicht mehr löschen.

Udo Vetter weisst darauf hin, das Indien sehr strenge Gesetze hat und Pornographie jeder Art verboten ist. Wieso rege ich mich eigentlich immer noch über die Frau auf? Inzwischen muss man einfach davon ausgehen, das alles, was sie sagt, gelogen ist oder statt auf Fakten auf ihrem Wunschdenken basiert. Ob sie es tatsächlich nicht besser weiss, oder macht die das bewusst? Nach dem Motto: “Das dumme Wahlvolk wird es schon nicht merken”.

Markus Beckedahl hat übrigens heute sehr treffend, auf dem gleichen Sender, geantwortet.

Daniel Radcliffe

6. Juli 2009

Daniel Radcliffe, der in wenigen Tagen wieder als Harry Potter im Kino zu sehen ist, hat in einem Interview gesagt, er sei Atheist:

“I’m an atheist, but I’m very relaxed about it. I don’t preach my atheism, but I have a huge amount of respect for people like Richard Dawkins who do. Anything he does on television, I will watch.”

(Gefunden bei Astrodicticum Simplex)

Das ist einerseits nicht weiter bemerkenswert, insbesondere hier bei uns. Es gibt viele, denen der religiöse Unsinn einfach egal ist. Irgendwer hat aber mal gesagt (ich weiss leider nicht mehr wer), es sei in den USA schlimmer sich als Atheist zu outen, denn als schwul. Insofern ist das schon mutig, als Prominenter sowas öffentlich zu sagen. Ob’s Radcliffe und dem neuen Film aber wirklich schadet? Die religiösen Fundamentalisten lehnen ihn eh schon ab.

Inzwischen ist mir das Thema auch nicht mehr egal. Die Kirchen haben großen Einfluss, der sich auf die gesamte Gesellschaft auswirkt. Wer die Diskussionen z.B. um Abtreibungen, Stammzellenforschung oder die Patientenverfügung verfolgt hat, weiss, wie weit sich Kirchen auch in das Leben von anders- oder Nichtgläubigen einmischen. Oder man denke an die hessische Kultusministerin Karin Wolf, die im Biologieunterricht biblische Schöpfungsgeschichte gelehrt haben wollte.

Und wie sagt Richard Dawkins so treffend: “Wir sind alle Atheisten bezogen auf die meisten Götter, an die die Menschheit jemals geglaubt hat. Einige von uns gehen lediglich einen Schritt weiter”