Ribbon oder nicht Ribbon

6. August 2009

Seit Microsoft Office 2007 verkauft, hat OpenOffice ein Problem. Die Office-Benutzerführung mit dem “Ribbon” genannten Toolbars und vielen anderen nützlichen Details ist ein Quantensprung. Ich war gestern mal gezwungen mit der aktuellen OpenOffice-Version zu arbeiten. Da merkt man erst, wie weit sich Microsoft Offices Benutzbarkeit weiterentwickelt hat. Ich will nicht mehr zurück.

Bei OpenOffice scheint es auch Überlegungen in die Richtung zu geben. Allerdings gibt es Kritik an dem Prototyp, weil er zu sehr an Microsofts Ribbon erinnere. Ja, warum denn nicht. Die jahrelange Entwicklung mit Prototypen, Benutzbarkeitsstudien, Tests, Nutzungsdaten aus älteren Office-Versionen haben zu einer deutlich besser benutzbaren Oberfläche geführt. OpenOffice hat weder die Daten, noch Zeit und Geld ähnliches zu tun. Da ist es doch nur sinnvoll, gute Ideen zu kopieren und zu verbessern. Und wenn das dann dem Ribbon sehr ähnlich wird,  ist das kein Nachteil.

Mit einem Interface, was wie die vorletzte Office-Version aussieht, kann OpenOffice nicht konkurrenzfähig sein. Da hilft es auch nicht, wenn es nichts kostet.

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